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Medienkompetenz: sicher mit den Risiken im Internet umgehen

 

Das Internet ist aus dem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken. Es eröffnet uns allen eine neue Welt voller Möglichkeiten. Gleichzeitig birgt das Surfen auf der Datenautobahn aber auch Risiken – besonders für Kinder und Jugendliche. Deshalb ist es wichtig, dass Kinder - aber auch die Erwachsenen – sich der Risiken bewusst sind und mögliche Handlungsstrategien zur Verfügung haben, um auf allfällige Gefahren wie sexuelle Belästigungen, Cyberbulling, ungeeignete Inhalte, Missbrauch von persönlichen Daten und Kostenfallen reagieren zu können.

 

Dabei muss klar sein: Niemals können sämtliche Risiken einkalkuliert oder ausgeschaltet werden. Obwohl technische Hilfsmittel wie Filter, Kinderschutzprogramme und Zugangsregulierungen einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Kinder leisten, wirken diese leider nur begrenzt. Kindern und Jugendlichen das Internet als Erlebnisraum, Wissens- und Informationsdrehscheibe deshalb aber zu verbieten wäre ein falscher, weil wenig realitätsnaher Schritt. Hingegen sind ein kritischer Geist und die nötige Vorsicht im Umgang mit Informationen umso wichtiger.

 

Der Schlüssel zu einem sichereren Umgang mit dem Internet heisst Medienkompetenz. Und diese will gelernt sein! Medienkompetenz umfasst mehr als nur die technische Fertigkeit im Umgang mit den Medien und einzelnen Anwendungen. Medienkompetenz beschreibt die Fähigkeit einer kompetenten, reflektierten, sinnvollen, selbstbestimmten und verantwortungsbewussten Nutzung des Internets sowie der Medieninhalte.

 

 

Kluge Köpfe surfen mit Vorsicht!

Die Vermittlung solcher Medienkompetenz ist nicht einfach, zumal jene Erwachsene, die doch für den Schutz der Kinder und Jugendlichen Verantwortung übernehmen sollten, sich häufig im Netz und seinen Möglichkeiten weit weniger gut zurechtfinden als die Kinder selber. Dieser so genannte «Generation Gap» ist ein Fakt. Er nimmt aber Erwachsene nicht aus der Pflicht, Kinder und Jugendliche darin zu unterstützen, sich die nötigen Kompetenzen für interaktive Kommunikationsprozesse, Dechiffrierung medialer Symbolwelten oder die Verarbeitung von Informationen anzueignen.

 

Hier möchten Action Innocence und die Stiftung Kinderschutz Schweiz mit ihrer Kampagne netcity Hand bieten. Im Spiel netcity.org werden Kinder spielerisch mit Risiken konfrontiert, die in Zusammenhang mit dem Internet stehen. Und sie erarbeiten sich auf unterhaltsame Weise Tipps für einen sichereren Umgang mit dem World Wide Web.

 

«Kluge Köpfe surfen mit Vorsicht!» - mit diesem Slogan lädt netcity.org Kinder, aber auch ihre Eltern und Lehrpersonen ein, sich schlau zu machen und miteinander in Austausch zu gelangen – für mehr Schutz und mehr Spass am Abenteuer Internet.

 


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